Otto Schmidt Verlag

Aktuell im IPRB

Sportvermarktung und IP (Czernik, IPRB 2021, 164)

2021 steht im Zeichen von Corona aber auch des medial begleiteten und in allen Facetten vermarkteten Spitzensports. Neben den jährlichen Veranstaltungen aus Liga, Turnieren und Sonderevents finden im Juni/Juli die Fußballeuropameisterschaft und im Juli/August die olympischen Spiele in Japan statt. Grund genug sich einen aktuellen Überblick über die Verquickung von Sportvermarktung und IP zu verschaffen.

I. Ausgangssituation

II. Schutzfähigkeit des Sport/der Sportveranstaltung

III. Merchandising im Sport

1. Die relevanten Rechteinhaber

a) Veranstalter

b) Sportverbände

c) Sportler

2. Reichweite des Schutzes

3. Rechtserhaltende Benutzung

IV. Ambush Marketing

V. Sonderfall OlympiaSchG

VI. Fazit

I. Ausgangssituation

Große Sportveranstaltungen bringen nicht nur sportliche Bestleistungen, sondern auch finanzielle Spitzenwerte hervor. Insofern hat das Olympische Motto citius, altius, fortius eine neue Wendung erfahren. Laut Reuters haben sich allein sechzig japanische Unternehmen als sog. domestic sponsors das Sponsoring für die olympischen Spiele drei Mrd. Dollar kosten lassen (https://www.reuters.com/business/media-telecom/money-money-money-cost-tokyos-pandemic-delayed-olympics-2021-06-10/). Und das sind noch nicht einmal die Toppartner, die eigene Sponsoringdeals im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar abgeschlossen haben. Jeder dieser vierzehn sog. Worldwide Olympic Partners, zu denen u.a. Coca Cola, Airbnb oder Visa gehören, zahlt für einen vierjährigen Partnerzyklus aktuell bis zu dreihundert Millionen Dollar...



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 15.07.2021 09:24
Quelle: Dr. Otto Schmidt KG, Köln

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