Otto Schmidt Verlag

Aktuell im IPRB

Internet of things (Stechern, IPRB 2021, 76)

Das Internet der Dinge wird geprägt durch vernetzte Geräte. Das bedeutet unter Umständen auch Abhängigkeit vom Anbieter insbesondere was Aktualisierungen anbetrifft. Der Beitrag diskutiert etwaige Möglichkeiten der Nutzer zur Selbsthilfe durch Überwindung von Schutzmaßnahmen und nimmt darüber hinaus in den Blick wie eine Gesetzesreform das Risiko ausbleibender Aktualisierungen minimieren soll.

I. Entstehung und Bedeutung des Begriffs Internet of things
II. Smarte Geräte – „Recht zu hacken“?
1. § 95a UrhG
a) Anwendbarkeit des § 95a UrhG auf Computerprogramme
b) Ausnahme: Anwendbarkeit des § 95a UrhG auf Videospiele/Gesamtwerke
c) Ausblick: Urheberrechtsreform
2. § 69c Nr. 2 UrhG i.V.m. §§ 97 ff. UrhG
a) Anwendbarkeit der §§ 97 ff. UrhG neben § 69f UrhG
b) Gestattung für Umarbeitung erforderlich
c) Recht zur Selbsthilfe gem. § 69d UrhG?
d) Umgehung nach der Urheberrechtsreform ausnahmsweise erlaubt
III. Aktualisierungen/„Updatepflicht“

I. Entstehung und Bedeutung des Begriffs Internet of things
Der Begriff „Internet of things“, abgekürzt „IoT“, soll erstmals im Jahr 1999 von dem Briten Kevin Ashton verwendet worden sein. Eine allgemeinverbindliche Definition für „Internet of things“, zu Deutsch „Internet der Dinge“ gibt es z nicht. Charakteristisch ist aber, dass im Gegensatz zum „sozialen Internet“, über das sich Menschen austauschen, Dinge („things“) miteinander kommunizieren. Eine physische Eingabe durch den Menschen ist nicht mehr nötig. Die „Dinge“ können eigenständig...

 



Verlag Dr. Otto Schmidt vom 24.03.2021 12:19
Quelle: Dr. Otto Schmidt KG, Köln

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