Otto Schmidt Verlag

Aktuell im IPRB

Künstliche Intelligenz - Auf der Suche nach dem Zuordnungssubjekt (Stechern, IPRB 2020, 239

Künstliche Intelligenz durchdringt immer mehr Lebensbereiche. Zunehmend hält Künstliche Intelligenz auch Einzug in die Kunstwelt – eine Herausforderung für den Gesetzgeber.

I. Das Jahr 2019 – im Zeichen der KI

II. Wann sprechen wir von KI?

III. Schöpferische KI

1. KI als Urheber?

2. KI-generierte Arbeitsergebnisse gemeinfrei

3. Zuordnungssubjekte für KI-Arbeitsergebnisse

a) Einspeisung und Vorgaben an die KI

b) ProgrammiererInnen als Zuordnungssubjekt

c) Investoren/„Work made for hire“

4. Parallele zum Design: KI „Werkregister“

IV. Praktischer Ausblick: Missbrauch und Beweisprobleme

V. Zusammenfassung

I. Das Jahr 2019 – im Zeichen der KI

Künstliche Intelligenz – kurz KI oder A.I. (Artificial Intelligence) ist sehr präsent im Alltag, in Literatur, Film und Wissenschaft. So ist KI das Thema des Wissenschaftsjahres 2019, www.wissenschaftsjahr2019.de Eine Science Station präsentierte in zahlreichen Bahnhöfen KI zum Anfassen. In der Berliner URANIA gab es 2019 einen Vortrag zu Science-Fiction und Künstlicher Intelligenz.

II. Wann sprechen wir von KI?

Der Begriff Artificial Intelligence wird John McCarthy zugeschrieben. Er findet erstmals auf einer Konferenz in den USA im Jahr 1956 Erwähnung. Eine allgemeinverbindliche Definition gibt es bis heute nicht. Seinerzeit wurde A.I. umrissen als „The science of making machines do things that would require intelligence if done by men“. Bei Programmen wie AlphaGo Zero steht die selbstlernende Komponente im Fokus. Menschliche Intelligenz soll simuliert und automatisiert werden (zum Begriff i.e. vgl. Herberger, NJW 2018, 2825).Vielleicht ist es gerade das selbstlernende Element, das Unbehagen und sogar Ängste auslöst: ...


Verlag Dr. Otto Schmidt vom 30.01.2020 10:41
Quelle: Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Köln

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